Josef Fink übergibt BSV-Präsidium an Edgar Mayer

29.11.2018
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Bundesratspräsident (a. D.) Edgar Mayer wurde am Montagabend im Olympiastützpunkt in Dornbirn im Rahmen der Generalversammlung des Vorarlberger Behindertensportverbands einstimmig als Nachfolger von Josef Fink ins Präsidentenamt gewählt.

Bereits im Vorfeld ließ der scheidende VBSV-Vorsitzende Josef Fink durchsickern, dass er für Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Fink begründete seinen Entschluss vor den zahlreichen Vertretern der acht Mitgliedervereinen, Sportlandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Sportreferatsleiter Michael Zangerl mit dem „Glücksfall“ Mayer und erklärte: “Würde ich mich heute für weitere zwei Jahre zur Verfügung stellen, dann wäre die beste Option für eine erfolgreiche Nachfolge mit größter Wahrscheinlichkeit dann nicht mehr verfügbar.” Es sei der richtige Moment und Fink zeigte sich vollends überzeugt von seiner Entscheidung.

In seinem letzten Bericht als VBSV-Präsident im Vortragssaal vom Olympiastützpunkt in Dornbirn verwies Fink auf die zahlreichen Errungenschaften der vergangenen elf Jahre seit seiner Übernahme. Auch die damit verbundenen Schwierig- und teilweise sogar Eitelkeiten fanden in den sehr persönlich gehaltenen Abschiedsworten ihren Platz. Emotionale Danksagungen übermittelte Fink nicht nur seiner scheidenden Vorstandskollegin Gabriela Merz, seinem Präsidium und BSV-Sekretär Harald Roth, auch dem Land Vorarlberg und den Förderern des Vorarlberger Behindertensports sprach Fink seinen tiefsten Dank aus.

Nach seiner erfolgreichen Wahl freute sich der neue VBSV-Präsident Edgar Mayer auf die kommenden Herausforderungen und unterstrich dabei einmal mehr die aus seiner Sicht wichtigste Funktion des Verbands, der sich als Dienstleister für seine Mitgliedsvereine weiterhin stark machen möchte. So wie es bereits sein Vorgänger erfolgreich praktiziert habe.

Die erste Gelegenheit zum Austausch nahm Mayer direkt im Anschluss wahr. Beim gemeinsamen Abendessen wurde zum einen die Ära Fink Revue passieren lassen, andererseits nahm Mayer erste Gespräche mit den Vereinsvertretern auf. Kurzum: Die Amtsübergabe beim VBSV erfolgte freundschaftlich, stil- und vertrauensvoll.